St. Galler Bratwurst IGP.
Eine Wurst, vier Varianten
Wie sie daher kommt –
Vom Brät zur Wurst
Rund 40 Metzgereien aus den Kantonen St. Gallen, Thurgau und beiden Appenzell stellen ihre St. Galler Bratwürste gemäss den strengen IGP-Richtlinien her. Das verwendete Fleisch und die Milch müssen zwingend aus der Schweiz stammen. Die Mischung aus Kalbfleisch, Schweinefleisch und Milch ist charakteristisch für die St.Galler Bratwurst. Die drei Gewürze Salz, Pfeffer und Macis (die geriebene Schale der Muskatnuss) sind obligatorisch.
Weitere Gewürze sind zugelassen, aber nicht vorgeschrieben: Zitrone, Ingwer, Kardamon, Muskat, Zwiebeln, Lauch, Sellerie, Pastinaken und Koriander. Nach dem Abfüllen – der Metzger sagt «Stossen» – in eine Haut aus Schweinsdarm wird die rohe Wurst zehn bis zwanzig Minuten in rund 70 Grad heissem Wasser gebrüht und danach in kaltem Trinkwaser rasch abgekühlt. Jetzt ist sie bereit zum Verkauf.